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Nachfolge in Familienunternehmen

Aktualisiert: 26. Okt. 2022

Um dieses Thema ging es unter anderem bei unserem Netzwerk Event mit Astrid Hamker am 12. Oktober in der Wein.Kost.Bar. Die erfolgreiche Unternehmerin und Präsidentin vom Wirtschaftsrat der CDU e.V. gab uns einen Einblick in ihren beruflichen Werdegang und sprach dabei offen über Hürden als Nachfolgerin im eigenen Familienunternehmen und welche Anstrengungen und Entbehrungen es frau grundsätzlich kostet, in einer patriarchalisch geprägten Arbeitswelt erfolgreich zu sein.


Inhaltsverzeichnis:


Informationen zu Astrid Hamker

Sie startete ihre Karriere im eigenen Familienunternehmen - der Piepenbrock Unternehmensgruppe, ein Gebäudedienstleister, der mit 800 Standorten und 70 Niederlassungen bundesweit tätig ist. Nachdem ihr Vater erkrankte, übernahm sie das Unternehmen gemeinsam mit ihren Brüdern und war als geschäftsführende Gesellschafterin verantwortlich für den Bereich Personal.


Im Zuge eines Konfliktes im Gesellschafterkreis nach der Erkrankung ihres Vaters und Hauptgesellschafters schied sie aus der Geschäftsführung aus. Sie verließ die Piepenbrock Gruppe und gründete 2012 eine eigene Unternehmensberatung mit der sie Familienunternehmen in Konfliktsituationen berät.


Bis heute ist sie Gesellschafterin und auch im Beirat der Unternehmensgruppe Piepenbrock, darüber hinaus ist sie Mitglied in den Aufsichtsräten der Drägerwerk AG & Co. KGaA, der Schmitz Cargobull AG und der Possehl Unternehmensgruppe sowie im Beirat der Tengelmann Unternehmensgruppe und der Felix Schoeller Gruppe. Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen.


Tipps von der erfolgreichen Karrierefrau

In den eher technischen Branchen in denen sie tätig ist, Nutzfahrzeuge, Medizin- und Sicherheitstechnik, Papierherstellung usw. kämpfte sie als Frau stets mit Vorurteilen. Was ihr geholfen hat? Sie sei immer auf ihrem eigenen Spielfeld geblieben, sagte sie, in dem Unternehmensbereich wo sie sich auskannte, und war auf jedes Meeting perfekt vorbereitet.

Positiv überrascht war sie von der Solidarität, die ihr entgegengebracht wurde von den Frauen in unserer Initiative und auf der Veranstaltung. Leider hatte sie auch andere Erfahrungen machen müssen. Ihre beiden Kinder waren oft die letzten im Kindergarten und als arbeitende Mutter war sie häufig mit abwertenden Kommentaren anderer Mütter konfrontiert.


Ich bin froh, dass sich frau da inzwischen weiterentwickelt hat und sich heute hoffentlich seltener ein Urteil über das Lebensmodell der anderen gebildet wird. Denn wir Frauen sollten uns ja gegenseitig unterstützen, um voran zu kommen im Leben. #womensupportwomen


Apropo Unterstützung. Was Astrid Hamker nach eigener Aussage auch immer geholfen hat, waren ihre Netzwerke. Sie empfiehlt vor allem Frauen (denen das Netzwerken nicht unbedingt in die Wiege gelegt wurde) früh damit anzufangen. Nur weil sie selbst immer viel Wert gelegt hat auf Zusammenarbeit und Kooperation mit Männern wie Frauen, hat sie viele Förderer und Mentoren gehabt, die ihr in ihrer Karriere geholfen haben.


In diesem Sinne, die nächste Netzwerkveranstaltung der WoW-Fraueninitiative kommt bestimmt. Herzlichen Dank an Astrid Hamker für den persönlichen Blick hinter die Kulissen einer so erfolgreichen Karriere und den inspirierenden Austausch an diesem Nachmittag.


Impressionen aus der Wein.Kost.Bar.




Vielen Dank an die Wein.Kost.Bar. für die exklusive Location und die ausgezeichnete Versorgung mit Speisen und Getränken.

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